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Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse
zusammengestellt von Concettina Costanza und Katrin Beyer
Rund drei Viertel der zur Teilnahme an der Befragung aufgerufenen Familien nahm die Chance wahr, sich damit aktiv an der weiteren Ausgestaltung der DSKL zu beteiligen. Dies ist, statistisch betrachtet, eine sehr gute Rücklaufquote.
Die in Kapitel zwei und drei dargestellten Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass eine Entwicklung der DSKL zu einer Ganztagesschule begrüßt wird. Eindeutig scheint das für die Eltern der Vorschule und die der Grundschule, denn nur 25% beziehungsweise 19% der Eltern in den entsprechenden Gruppen gaben an, diese Entwicklung nicht zu begrüßen. Weniger deutlich stellt sich das Ergebnis in der Altersgruppe der Sekundarstufe I dar. Obwohl mehr als 60% angeben, eine entsprechende Entwicklung zu begrüßen, muss hier vorsichtiger interpretiert werden:
- Sämtliche Daten müssen als Kompromissantwort interpretiert werden, da jede Familie nur eine Stimme hatte, jedoch einige teilnehmende Familien mehrere Kinder an der DSKL haben, die individuell unterschiedliche Angebote wählen würden.
- Darüber hinaus zeigten die Diskussionen unter den Schülerinnen und Schülern der oberen Klassenstufen (ab Klasse 8), dass das Thema „DSKL als Ganztagesschule“ eher wenig Akzeptanz findet. Es liegt die Vermutung nahe, dass die Antworten der Befragung wahrscheinlich häufig nicht die Wünsche der Jugendlichen zum Ausdruck bringen. Die Schülerinnen und Schüler der DSKL sind aber letztlich diejenigen, die die Ganztagesschule annehmen und aktiv gestalten müssen.
Die DSKL sollte als eine Ganztagesschule mit drei- oder viertägigem Angebot gedacht werden. Der relativ hohe Anteil derjenigen, die auf diese Frage nicht antworteten (fast 10%), legt die Vermutung nahe, dass sie bei dieser Frage ihre Ablehnung der Ganztagesschule zum Ausdruck bringen wollten.
Die Mehrheit spricht sich für Öffnungszeiten bis 15.30 Uhr oder 16 Uhr aus.
Ein gleitender Tagesbeginn wird nicht gewünscht, eine Ausnahme bilden hier die Eltern der Vorschüler, die diese zu 50% begrüßen würden.
Bezug nehmend auf das im Fragebogen vorgestellte Ganztagesangebot und die offenen Antworten wurden zahlreiche Vorschläge und Wünsche geäußert. Insbesondere beinhalten viele Äußerungen den Wunsch nach der Erledigung der Hausaufgaben in der Schule mit einem Lehrer und den Wunsch eines besseren Essensangebotes.
Andere Themen sind die Schulgebühren, das Erweitern der AG-Angebote, der Wunsch nach Ausübung der Hobbys außerhalb der Schule, Räumlichkeiten der Schule, Stärkung der Sprachausbildung, zeitliche “Straffung” des Unterrichts und verschiedene Vorstellungen über die Nachmittagsstunden.
Bei den Freizeitangeboten spricht sich die Mehrheit der Befragten für Angebote im sportlichen Bereich aus, besonders Tanz als Sportangebot wurde oftmals zusätzlich genannt. Ebenso oft werden Angebote im Bereich der Informationstechnik und Multimediaausbildung gewünscht.
Bei den unterrichtsergänzenden Angeboten stimmt die Mehrheit für das Angebot “Debating” und für die Stärkung und Qualifizierung der Schülermitwirkung.
Bei den unterstützenden Angeboten ist die Hausaufgabenbetreuung mit qualifizierten Ansprechpartnern und die Begabungsförderung einem hohen Prozentsatz der Befragten wichtig. Individueller Förderunterricht und das Erlernen bzw. Fördern von Fremdsprachen wurde ebenfalls oft genannt. Bezüglich der Sprachausbildung sind zwei Tendenzen zu erkennen: Die Eltern wünschen sich eine Stärkung der Fremdsprachenausbildung (Englisch und Französisch), sowie zusätzliche Angebote an landesspezifischen Fremdsprachen wie Bahasa und Mandarin. Auch wenn dies weniger als 10% der Befragten angegeben haben, lohnt es sich, an dieser Stelle über die Wünsche der Eltern nachzudenken. Die DSKL ist eine Schule die sich im internationalen Feld behauptet. Dies sollte auch bei der Sprachausbildung Berücksichtigung finden.
Die Befragten sind dazu bereit, für unterrichtsergänzende und unterstützende Angebote durch qualifiziertes Fachpersonal höhere Schulgebühren zu entrichten. Dies zeigt, dass die Eltern bereit sind, in die Qualität der DSKL zu investieren.
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