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Die “Uka-Uka Menschen” werden uns holen  xD

Verschlafen und noch mit den Gedanken im Wochenende, war nicht allen Mitgieldern der Klasse 10 bewusst, dass es am Montag mit Herrn Beyer und Unterstuetzung von Frau Rauch in den Templer Park gehen sollte. So staunten wir, als Frau Rauch in voller Wanderausruestung vor uns stand und wir teils mit Jeans und Ranzen in den bereit stehenden Bus stiegen.

Allmaehlich wach durch die lange Busfahrt, sind wir bereit fuer das uns bevorstehende Arbenteuer: Allein im Urwald und umgeben von agressiven Affen und Killermuecken.

Sobald alle ausgestiegen und den Park betreten hatten, wurden Muecken- und Sonnenschutzmittel ausgepackt. Wem‘s an der Stelle fehlte wurde von anderen komplett eingesprueht. Doch wie wir bald darauf erfahren mussten, erzielte das Spray nicht seine eigentliche Wirkung sondern zog stattdessen die Muecken an.
Damit abgefunden, legte Herr Beyer die einzelnen Stationen fest, die von uns bearbeitet werden sollten. So ging es einige Minuten spaeter ausgeruestet mit „Untersuchungskoefferchen“ an die Arbeit. Es wurden PH-Wert, Nitrit- und Nitratgehalt, so auch breite und Tiefe des Flusses gemessen und dokumentiert.
Hierfuer mussten schon die ersten Freiwilligen Opfer bis zu den Knien im Fluss stehen.
Doch diese Aufgaben waren fuer uns keine grosse Herausfoderung, viel mehr das, was uns danach erwartete: Treppen ueber Treppen und ein Wanderweg quer durch den Urwald bis hoch zu einem Wasserfall, an dem die nachsten Missionen schon auf uns warteten.

Eifrig und uebereifrig stiegen wir schnell bergan, als uns Vincent fast verloren ging, der Meilen voraus den Berg hoch sprintete. Der Rest schleifte sich den gefaehrlichen, ungesicherten Weg hoch.

Geschafft und teils aus der Puste, kamen wir Oben an. An einem See wurde uns eine wohl verdiente Pause gegoennt und rasch sprangen wir in das kuehle Nass. Doch leider war dieses „Nass“ fuer einige zu nass. Sie stiegen auch unter steigendem Druck und Drohungen nicht ins Wasser.

Danach hiess es „bergab“.  Da jegliche Wanderwege nicht zur Verfuegung standen, bahnten wir uns unseren eigenen Weg durch den Dschungel. So waren wir uns unter Frau Rauchs Fuehrung nicht immer ganz so sicher, ob es wirklich bergab ging. Und auch unser „Ich bin ein Schueler, holt mich hier raus“ schien nicht zu helfen. Vorbei an gefaehrlichen Pflanzen und nicht identifizierbaren Tieren kamen wir am Ende doch noch unter Frau Rauchs sicherer Fuehrung an der richtigen Stelle an.

Zum Schluss wurde mit Hilfe von selbtgebauten Papierschiffen und unseren bisherigen Mathekenntnissen die Fliessgescwindigkeit des Flusses bestimmt.

Wer von jeglichen Stichen, Schuerfungen und Verletzungen, insbesondere der Blutegel verschont wurde, stieg gluecklich in den Bus Richtung Schule.

Text: Kira Jeske                                                                                                                                                                                                                         Bilder: Herr Beyer und Herr Henrich

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